Nächstes LTS-Ubuntu heißt 10.04

ubuntu.pngNoch ist die aktuelle Ubuntu-Version keinen Monat alt, da veröffentlicht Mark Shuttleworth in seinem Blog bereits Pläne für die kommenden Versionen. Eines steht dabei fest: die nächste LTS-Version erscheint im April 2010

Unter dem Titel “The Art of Release” hat Mark Shuttleworth heute den Fahrplan für die künftigen Ubuntu-Versionen bis zu Version 11.04 bekanntgegeben. Er hebt dabei hervor, dass Ubuntu die einzige ihm bekannte Enterprise-Linux-Distribution ist, die die Release-Daten für die kommenden Versionen detailliert angibt und die Termine auch einhält.

Neben viel Lob für die Ubuntu-Entwickler und die Community und einem kurzen Exkurs über Release-Termine und Open-Source-Software bringt Marks Blog zwei wichtige Neuerungen bezüglich der Ubuntu-Releases zur Sprache:

  • Für zukünftige LTS-Versionen wird es regelmäßig Zwischenreleases geben. Mark nennt diese Point Releases. 8.04.1 ist für Juli geplant, 8.04.2 soll sechs Monate später kommen. Die Point Releases sollen neue Hardware unterstützen und sämtliche Updates bereits mitbringen.
  • Mark wäre bereit den Release-Plan anzupassen, wenn zwei der drei am meisten verbreiteten Enterprise-Distributionen (Red Hat Enterprise Linux, Suse Linux Enterprise Server, Debian) bereit wären, zusammen einen gemeinsamen und koordinierten Fahrplan bezüglich Kernel, Gcc, X.org, KDE/Gnome einzuhalten. Shuttleworth verspricht sich davon einen großen Vorteil für die Business-Kunden und die Distributoren. Mehr dazu will er später in seinem Blog schreiben.

Nicht alle Ubuntu-Benutzer sind indes mit dem festen Releaseplan von Ubuntu einverstanden. Ein Kommentarschreiber befürwortet zum Beispiel den Debian-Weg: es ist fertig, wenn es fertig ist. Im Business-Umfeld dürfte jedoch die sichere Planung wichtiger sein und Ubuntu entstand ja genau aus dem Grund: regelmäßig, stabil, Debian-basiert.

Quelle: http://www.linux-community.de/Neues/story?storyid=25566

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